Bremshebel(Rückholfeder?)

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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon Börni » Di Apr 24, 2018 17:27

Ja ,mit Ballistol hats ja gefunzt... :D

Wenn die bestellte Manschette da ist ,werde ich nochmal alles dort drin um den Bolzen reinigen und dann ohne ATE-Fett die Manschette hineinfriemeln.
Wenn das Problem,wie von Merlin 747 beschrieben, wiederkommt kann ich ja immer noch mit Fett beigehen...

Viele Grüße
Börni
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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon riedrider » Di Apr 24, 2018 18:01

Aber würde es wirklich die B Dichtung vernichten ?

Angeblich vertragen die Dichtungsmaterialien, die gegen Bremsflüssigkeit beständig sind, keine mineralischen Öle und Fette.
Die zerfallen natürlich nicht sofort zu Staub :mrgreen:
Aber sie könnten z.B. aufquellen oder undicht werden. Ob das bei Ballistol auch so ist weiß ich allerdings nicht.

Gruß
Günter
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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon gubi » Di Apr 24, 2018 18:34

Es gibt Nullringfett, wird im Sanitärbereich angewandt und
greift Gummi nicht an.
Gruß Andreas


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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon Dani » Mi Apr 25, 2018 07:40

Hallo liebe Leute,

Ist bei weitem nicht bös gemeint und ich möchte mich nicht profilieren.
Ich machs kurz und schmerzlos.
An Bremsen dürfen nur zwei Produktarten dran: Montagepaste für Bremszylinder und so etwas wie das genannte Produkt in der blauen Tube. Alles andere ist ganz und gar nicht ok - insbesondere WD40 und auch Ballistol sind ungeeignet.
Wäre es mein Motorrad würde ich genau jetzt ein komplettes Überholset für die Handpumpe besorgen und da ich sowiso bis zu Service nicht mehr fahren würde schonmal alles auseinander bauen und reinigen.
Desweiteren könnte ich mir vorstellen, dass bei einem derartigen Zustand der Handbumpe die Bremszangen ebenfalls eine Wartung gebrauchen können.
Hinten nachgucken schdet vielleicht auch nicht.

Moppedbremsen sind nicht so wartungsschludrig wie Dosenbremsen!
Eigentlich sollte man allerspätestens bei Belagwechsel auch reinigen und Kolben prüfen und neu abdichten. Das kostet dann leider jedesmal Geld. Es gibt da eben keine Staubmanschetten.

Ein Motorrad mit Bremsen an denen Mineralöl war (Ballistol ist auch mineralisch) bitte einfach stehenlassen bis alles gemacht ist.

Man muss Bremsen nicht selber warten.

Viel Erfolg!
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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon Pit-100 » Mi Apr 25, 2018 09:07

Ich will mich auch nicht profilieren oder die Profis hier eines besseren belehren, aber kann es sein, daß Du noch Bremsenreiniger und Kupferpaste vergessen hast ? Ich habe oft genug Profis damit bei der Montage hantieren sehen.

Besten Gruß, Pit
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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon Dani » Mi Apr 25, 2018 09:53

Dass man Bremsenteile entsprechend reinigt und entfettet habe ich mal vorausgesetzt; zu Kupferpaste habe ich ne Meinung: Es gibt Produkte, die sind für Bremsen gemacht - genau die würde ich bestimmungsgemäss einsetzen.

Kupferpaste hab ich auch, die schmier ich zB an den Radflansch der Dose und an zB auch Auspuffgeschichten.
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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon Pit-100 » Mi Apr 25, 2018 10:22

Hauchdünn auf die Rückseite des Bremsbelages aufgetragen, macht sie zumindest nichts kaputt und kommt auch nicht in Kontakt mit irgendeiner Dichtung. Der eine so, der andere so ...

Besten Gruß, Pit
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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon mik » Mi Apr 25, 2018 10:56

Moin,
würde gerne mal meine Erfahrungen mitteilen. Aber zuerst: Bremsen sind wichtig und müssen funzen. Darauf bitte achten.
Meine Erfahrung, bzw. Nichterfahrung mit meiner Seven. Die habe ich seit fünf Jahren und 65.000 km.
Die Bremspumpe, sowohl für die Hand- als auch für die Fußbremse hat nie nach Pflege oder Reparatur geschrien. Es gab keine Wartung. Die Pumpe arbeitete immer zuverlässig..

Also, nach Anleitung zusammen bauen und vergessen. Die Gummiteile sollten auch ohne Zaubermittel weich bleiben.
Glück auf!
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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon Merlin747 » Mi Mai 23, 2018 20:26

Naja bei mir ist es nun so das das Gummi gerissen ist. War aber auch nur eine Frage der Zeit. Reperatursatz bestellt. Werde mal berichten wie es so in dem Teil aussieht nach 60k. Hat werd Tips bei Ausbau/Einbau.

LG Christian.
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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon Börni » Di Mai 29, 2018 08:43

Ich bin gespannt,
den ganzen "Satz " zu bestellen wäre bei mir auch eine Option...

Bei mir funzt es mit Ballist. und dem Neuen Gummi immer noch. :mrgreen:

Ich bin gespannt wie der alte Satz aussieht nach dem du ihn ausgebaut hast. Halte uns auf dem Laufenden :wink:!

Gruß
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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon Merlin747 » Sa Jun 02, 2018 03:46

Werde ich gerne machen :-) Wenn das Paket am Montag da ist und das Wetter es zulässt werde ich berichten :-) LG
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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon Harald2 » Sa Jun 02, 2018 09:06

Hallo zusammen,

ich teile bzw. bestätige die Ansicht bzw. den Hinweis von riedrider Günter, dass mineralölbasierte Mittel von den Bremsmanschetten unbedingt fernzuhalten sind! Das ist übrigens keine Ansichtssache, sondern Fakt. Dichtmanschetten in hydraulischen Bremsanlagen kommen üblicherweise nur mit Bremsflüssigkeit in Berührung, weswegen diese Gummiteile nicht mineralölfest sein müssen und es in der Regel auch nicht sind. Gelangt Mineralöl an nicht mineralölfeste Gummiteile, können diese ihre Eigenschaften verändern (werden labbrig), was zum Ausfall der Bremse führen kann oder führen wird. Wenn mineralölbasiertes Kriechöl ins Innere eines Bremszylinders gekrochen ist, muss der Bremszylinder zerlegt, gereinigt (erst mit Bremsenreiniger, dann mit Spiritus) und mit neuen Manschetten versehen werden. Bei der Montage verwendet man Bremszylinderpaste oder, wenn nicht vorhanden, Bremsflüssigkeit (natürlich der für das Bremssystem vorgeschriebenen Spezifikation). So lange Mineralöl "nur" bis zur Bremspumpe vorgedrungen ist, würde die Instandsetzung derer genügen. Wenn die Gefahr besteht, dass die gesamte Bremsanlage kontaminiert ist, müssen auch die Bremsschläuche und die Manschetten in den Bremszangen erneuert werden. Leitungen und Gehäuse müssen vor einer Neubefüllung mit Bremsflüssigkeit gereinigt und gespült werden. Eine solche Gefahr besteht übrigens auch dann, wenn die Dichtringe der Gabel undicht sind und Hydrauliköl an bzw. in die Bremszangen gelangt. Der Bedeutung einer funktionierenden Bremsanlage, insbesondere an einem Zweirad, sollte sich jeder bewusst sein.

Nachdem die Bremspumpe schon nicht mehr richtig funktioniert hat und nun auch noch die Gefahr von eingedrungenem Mineralöl besteht, würde ich die Bremspumpe überholen oder ersetzen. Gib Bescheid, wenn du eine gebrauchte, funktionierende Bremspumpe kaufen möchtest, ich habe eine. Eine weitere Gefahr besteht bzw. bestand durch die schleifende Bremse. Dadurch wird die Bremse sehr heiß, was zu Dampfblasen in der Hydraulik führen kann, die dann mehr eine Pneumatik ist. Da sich Luft komprimieren lässt, löst sich die Bremswirkung in jener auf. Sehr Gefährlich! Diese Gefahr ist mit dem abkühlen gebannt. Je älter die Bremsflüssigkeit, desto größer die Wahrscheinlichkeit von Wasseraufnahme und damit umso höher das Risiko von Dampfblasenbildung.

Wünsche allen allzeit gute Fahrt.

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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon ujr56 » So Jun 03, 2018 07:32

@riedrider, Dani und Harald2 :

:+1 ; Danke ! Ich kann nur hoffen dass nun alle Bremsen"Bastler" hier dies berücksichtigen oder solche Reparaturen Fachleuten überlassen !

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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon Merlin747 » Do Jun 07, 2018 15:01

und ich suche Aktuell eine geeignete Zange für den Sprengring :-) dann mache ich mal Bilderchen :-)

Oder hat einer nen Schraubertipp wie ich den Sprengring da raus bekomme ohne ne Spezial Zange dafür ?
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Re: Bremshebel(Rückholfeder?)

Beitragvon ujr56 » Do Jun 07, 2018 17:46

Die reicht für deinen wenigen Gebrauch völlig :

https://www.ebay.de/itm/Seegerring-Zang ... Sw7U5Y82aN

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